Grassroots Foundation
Demokratie von unten stärken, Vermögen in Bewegung bringen
Wir gründen eine Stiftung für soziale Bewegungen, Demokratiestärkung und Rückverteilung in Österreich
Österreichs Demokratie ist akut bedroht. Die Zivilgesellschaft steht unter Druck. Soziale Bewegungen werden schwächer und sehen sich immer öfter Anfeindungen und Repression ausgesetzt und sind von Kürzungen betroffen. Das ist ein großes Problem, denn genau in Krisenzeiten wie jetzt brauchen Gesellschaft und Demokratie stabilen Halt von unten, aus Graswurzel-Organisationen, Vereinen und Initiativen. Und diese wiederum brauchen dringend unabhängige Ressourcen.
Wir haben einen Plan und eine Vision, wie genau solche Ressourcen an diesem kritischen Punkt Realität werden können: Wir gründen eine Stiftung für Demokratie und soziale Bewegungen in Österreich!

Warum so eine Stiftung?
Die Stiftung soll progressive Projekte und Akteure unterstützen, die sich für Themen wie Demokratie-Stärkung, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Klimagerechtigkeit und vieles mehr engagieren, aber aktuell oft von Förderstopps und Spendenrückgang betroffen sind. Sie soll dazu beitragen, die Zivilgesellschaft und damit die Demokratie in diesem entscheidenden Augenblick zu stärken und weiterzuentwickeln. Wir alle wissen: Die Zeit dafür drängt – darum wollen wir die Stiftung schon nächstes Jahr mit einem ersten Fördertopf starten.
Dafür suchen wir jetzt Unterstützung. Bisher passiert die Vorbereitungsarbeit ehrenamtlich: Recherche, Arbeit am Konzept, Austausch mit potenziellen Stifter:innen und möglichen geförderten Organisationen und Projekten und vieles mehr. Jetzt, wo es konkret wird, fallen erste Kosten an, zudem brauchen wir ein Budget, mit dem wir die Stiftung nächstes Jahr starten können.
Du hast Fragen zum Projekt, möchtest die Gründung unterstützen oder Stifter:in werden? Dann schreib uns direkt:
Die Ziele
Demokratie stärken
Seit Jahrzehnten war die Demokratie nicht mehr bedroht wie heute. Um sie zu stärken und weiterzuentwickeln, braucht es eine stabile zivilgesellschaftliche Basis – und zwar nicht nur aus großen NGOs, sondern durch viele kleine und regional verankerte Initiativen – diese soll die Stiftung finanziell und darüber hinaus unterstützen.
Aktivismus unterstützen
In Österreich gibt es wenige niederschwellige Finanzierungsmöglichkeiten für kleine Vereine und aktivistische Gruppen. Anträge bei bestehenden Fördertöpfen sind oft mit großem Aufwand verbunden. Wir schaffen eine zugängliche und niederschwellige Möglichkeit, Bottom-up-Projekte zu finanzieren.
Transformative Ansätze fördern
Unsere Gesellschaft braucht ganz neue Impulse, nicht nur kleine Reformen. Die neue Stiftung soll darum Initiativen und Projekte fördern, die an die Wurzel von Problemen gehen und an transformativen Lösungen arbeiten.
Ressourcen rückverteilen
Wir wollen Philanthropie neu denken. Wieviel Mitsprache sollen Geldgeber:innen haben und wie kann man Förderungen bestmöglich an den Bedürfnissen der Geförderten ausrichten – diese Fragen leiten uns.
Stimmen unserer Unterstützer:innen
Unsere Stiftungsgründung wird schon jetzt unterstützt von zahlreichen Menschen aus Österreichs Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur.

“Dieser Plan hat das Potenzial, Österreichs Demokratie von unten zu stärken.”
Prof. Ulf Lösch,
Universität Vienna

“In Zeiten sich überlappender Krisen gibt dieses Projekt Hoffnung”
Andrea Häkler,
Geschäftsführerin Mundial 3000

“radius hat gezeigt, dass sie das Zeug haben, solche Visionen Wirklichkeit werden zu lassen”
Anna Richards,
Fight for Fairänderung

“Demokratie gibt es nicht umsonst, sie kostet etwas – darum ist dieses Projekt so wichtig!”
Melanie Hofmayr,
Geschäftsführerin aufzeign

“Die Erfahrung aus dem Guten Rat zeigt, wie wichtig neue Wege in der Philanthropie sind.”
Andrea Wing,
Projektleitung Bester Rat

“Dieses Projekt könnte zu einem Game Changer für viele aktivistische Gruppen werden!”
Andreas Wolf,
Universität Vienna
Unsere Unterstützer:innen sind auf verschiedene Weise in das Projekt eingebunden bzw. darüber informiert. Die komplette Liste unserer bisherigen Unterstützer:innen:
Gemeinnützige Organisationen
- Heinz Herberger
- Julia Jäger
- Akif Beran
- Esmeralda Testarossa
- Link Din
- Easter Egg
Aktivismus
- Mara Klampfinger
- Mahatma Gandhi
- Nicola Sacco
- Bartolomeo Vanzetti
- Greta Thunberg
- Carlos Gusto
- Hans Gross
Wissenschaft
- Ulf Lösch
- Andreas Lösch
- Michaela Beichler
- Alena Schmal
Kunst & Kultur
- Alfine Jendrisek
- Isabella Huber
- Robert Musil
- Fridolin Tausendwetter
Fragen & Antworten zum Projekt
Warum braucht es so eine Stiftung?
Die Förderlandschaft in Österreich für progressive Initiativen und Bewegungen ist sehr klein. Gerade solche Initiativen, die kritische progressive Arbeit machen, sind oft prekär finanziert und haben wenige Fördermöglichkeiten. Größere Förderprogramme (z.B. auf EU-Ebene) sind oft mit großen Hürden bei Antrag, Umsetzung und Abrechnung verbunden. Die neue Stiftung soll diese Lücke füllen und den Initiativen Ressourcen niederschwellig zugänglich machen. Damit Aktivist:innen sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können: Die Gesellschaft aufrütteln und etwas zum Besseren verändern.
Gefördert werden soll eine breite Palette an zivilgesellschaftlicher Arbeit und Aktivismus, nicht nur bestimmte Themen. Einige Beispiele sind Demokratie-Initiativen, Organisationen im Bereich Migration und Antirassismus, feministische und LGBTQIA+-Gruppen, Organisationen Bündnisse, die sich für Umweltschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen oder solche, die das Thema Inklusion bearbeiten.
Wie viel Geld braucht ihr insgesamt?
Um die Arbeit weiterzuführen und erste anfallende Kosten (z.B. für rechtliche Beratung) finanzieren zu können, brauchen wir bis Ende Oktober 50.000 Euro. Bis Ende des Jahres wollen wir 100.000 Euro sammeln, um auf Kurs zu bleiben. Bis zum offiziellen Start der Stiftung wollen wir 250.000 Euro einsammeln. Doch das soll nur der Anfang sein! Unsere Vision ist es, Millionen für soziale Bewegungen zugänglich zu machen!
Woher soll das Geld kommen?
Das Geld für die Stiftung soll in erster Linie von relativ wohlhabenden Stifter:innen kommen. Die Mindesteinlage soll in einem ersten Schritt bei 2.000 Euro liegen, das Maximum liegt vorerst bei 100.000 Euro. Für den Aufbau der Strukturen der Stiftung suchen wir auch um Förderungen an.
Welche Rechte und Aufgaben haben Stifter:innen?
Wir glauben, es braucht eine neue Art der Philanthropie. In diesem Sinne soll die Entscheidung über die Verteilung der Fördergelder nicht bei einigen wenigen sehr wohlhabenden Menschen liegen. Gerade die ersten Stifter:innen wollen wir aber – je nach Möglichkeiten – auch stark in die Gespräche über die genaue Ausgestaltung der Stiftung, ihres Zwecks und ihrer Strukturen einbinden. Dies wird individuell zwischen den einzelnen Stifter:innen und dem Gründungsteam besprochen.
Wer steckt hinter dem Projekt?
Wir, das ist radius – ein Verein, der seit mehreren Jahren Aktivist:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen mit Trainings, Beratung und Netzwerkarbeit unterstützt.
Wie und von wem soll die Stiftung am Ende verwaltet werden?
Die Stiftung wird bezahlte Stellen benötigen, um arbeitsfähig zu sein, wir rechnen aktuell mit zwei Teilzeitanstellungen. Konkrete Entscheidungen, insbesondere über die Vergabe der Mittel, sollen in erster Linie von den Menschen getroffen werden, um die es geht: zivilgesellschaftlich Engagierte, Aktivist:innen, Freiwillige… Auch eine Einbindung von wissenschaftlichen Expert:innen aus relevanten Bereichen ist angedacht.
Wie kann ich die Stiftungsgründung unterstützen, Stifter:in werden?
Kontaktiere dazu einfach das Gründungsteam unter stiftung@radius.or.at oder auch telefonisch unter +4369917238755. Neben finanziellen Einlagen hilft es uns auch sehr, wenn dieser Aufruf oder unser Kontakt an Leute weitergeleitet wird, die ebenfalls als Stifter:innen in Frage kommen könnten.
Was passiert mit meinem Geld, wenn ich mich beteilige?
Noch gibt es keine eigenen Stiftungsstrukturen. Das Startkapital der Stiftung wird darum zunächst vom gemeinnützigen Verein radius verwaltet werden. Ein Teil davon wird für anfallende Kosten für den Aufbau der Stiftungsstrukturen, Konzeption und Konsultation mit Menschen aus verschiedenen Bewegungen und Expertisefeldern aber auch Kosten für Beratung oder rechtlich notwendige Schritte verwendet werden. Sobald die Stiftung besteht und ein Konto eröffnet wurde, fließt sämtliches Geld direkt dorthin. Die Stiftung wird eingebrachtes Kapital laufend vergeben, voraussichtlich in mehreren Förderrunden pro Jahr, wobei immer ein Grundkapital erhalten bleibt. Stifter:innen können ihre Einlage mit einer Frist von drei Monaten wieder aus dem Stiftungskapital herausnehmen.
Projektteam & Ansprechpersonen
Daneben sind das gesamte Büroteam von radius sowie weitere Personen ins Projekt eingebunden. Mehr zum Team von radius.

Manuel Grebenjak
er/ihm
Projektleitung

Stefan Holly
er/ihm
Rechtliches & Finanzen
Der Prozess
Das Projekt wurde im Frühjahr 2026 von radius gestartet und seitdem stetig weiterentwickelt. Die Stiftung soll nach derzeitiger Planung 2027 gegründet werden und erste Förderungen vergeben. Im folgenden der aktuell geplante Prozess mit den wichtigsten Schritten.
1
Idee, Recherche und Projektkonzeption
Seit Anfang 2026. Die Idee zur Stiftungsgründung speist sich aus der Arbeit von radius und bewegungsübergreifenden Austausch. In einem ersten Schritt tauschen wir uns mit ausgewählten Stakeholdern über die Grundidee aus, recherchieren zu bestehenden Beispielen und entwickeln die Idee weiter.
2
Austausch mit Zivilgesellschaft, Bewegungen
Ab Herbst 2026. Nachdem die Idee auf Basis von Recherchen und erstem Austausch weiterentwickelt wurde, wollen wir sie einem breiteren Kreis von Organisationen aus Österreichs Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen präsentieren, um hier Feedback und Input einzuholen.
3
Strukturen & Rollen erarbeiten, Stifter:innen finden
Herbst & Winter 2026/27: Die gesammelten Ideen, Vorschläge, Bedürfnisse und Feedback aus dem Bewegungsaustausch fließen in die Weiterentwicklung des Konzeptes und die Erarbeitung konkreter Strukturvorschläge. Erste Rollen werden definiert und wen möglich besetzt.
4
Gründung und Going Public
Frühjahr 2027. Die Stiftung soll spätestens im Frühjahr 2027 gegründet werden. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Stelle(n), die zu ihrem Betrieb notwendig sind, offiziell besetzt. Daraufhin wird die Stiftung der Öffentlichkeit präsentiert und der erste Fördercall vorgestellt.
5
Erste Förderungen vergeben
Sommer, Herbst 2027. Die bei der Veröffentlichung angekündigte erste Runde an Förderungen wird abgewickelt, Initiativen können ihre Anträge einreichen, diese werden von den zu bestimmenden Strukturen bewertet und in der Folge im Herbst die ausgewählten Einreichenden verständigt.
∞
Fundraising, Networking und Öffentlichkeitsarbeit
Laufend. Seit der Grundidee und seit dem Spätsommer 2026 verstärkt werden Stifter:innen gesucht, welche den Aufbau der Stiftung unterstützen wollen. Weitere laufende Tätigkeiten, die aktuell bei radius liegen, sind der Netzwerkaufbau und in Zukunft die Öffentlichkeitsarbeit (bis zur Gründung).
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